Persönlich vorgestellt

Die Betriebsleitung der Alexianer Region Krefeld setzt sich aus dem Regionalgeschäftsführer, dem Ärztlichen Direktor und dem Pflegedirektor zusammen. Gemeinsam führt dieses Gremium das Unternehmen der Alexianer Krefeld GmbH. Zur Alexianer Region Krefeld gehören auch Einrichtungen in Duisburg, Meerbusch und Tönisvorst.

Gemeinsam in eine Richtung

  • Diplom-Kaufmann Michael Wilke, Regionalgeschäftsführer
  • Professor Dr. med. Hans-Jürgen von Giesen, Ärztlicher Direktor
  • Diplom-Kaufmann Udo Gretenkord, Pflegedirektor

Ganz persönlich - Michael Wilke im Interview

Herr Wilke, was bedeutet es für Sie ein Alexianer zu sein?

Meine persönlichen Werte sind deckungsgleich mit den Werten der Alexianer. Nur mit Wertschätzung und Respekt Anderen gegenüber kann ein System funktionieren. Auch der Begriff Demut ist für mich in diesem Zusammenhang wichtig. So ist mir der Dienst am Nächsten, den die Alexianerbrüder leben, bis heute ein Vorbild. Wir sind kein Trupp von Einzelkämpfern, wir sind ein Team. Das schätze ich bei den Alexianern. Immerhin bin ich bereits ein Viertel Jahrhundert ein Alexianer - das spricht doch für sich, oder?

Wie äußert sich Teamfähigkeit im Arbeitsalltag?

Einen sinnvollen Arbeitsprozess, wie ich ihn mir wünsche und auch lebe, gibt es nur im Team. Die Führung eines Unternehmens ist keine One-Man-Show. Ich denke da oft als Fußballspieler: Nur mit einer entsprechenden Mannschaft, die gut miteinander kommuniziert, ist Teamfähigkeit möglich. Grundlage dafür ist die persönliche Präsenz. Nur wenn Sie selbst dabei sind, sich aktiv einbringen, sind Sie glaubhaft und können hinter den Ergebnissen stehen.

Wann sind die Herausforderungen für Sie als Alexianer am größten?

Es ist nicht immer einfach, dem idealen Weg der Alexianer zu folgen. Vor allem dann, wenn schwere wirtschaftliche Entscheidungen und deren Umsetzung anstehen. Meine Aufgabe ist es, die betriebswirtschaftlichen Belange unseres Unternehmens im Blick zu haben. Betrachten wir den Wirtschaftsplan, der stetig optimiert werden muss, dann muss am Ende des Tages ein bestimmtes positives Jahresergebnis dort stehen. Dabei geht es immer um einen Ausgleich zwischen Wünschen und finanziellen Rahmenbedingungen. Ein Beispiel: Mehr Personal wünscht sich jeder, eine noch besserer Ausstattung des Arbeitsumfelds auch. Diese Wünsche sind nachvollziehbar, aber oft nicht finanzierbar. Meine Entscheidungen folgen immer der Verantwortung für den Gesamtorganismus unseres Unternehmens. Nur so können wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mir vertrauen, langfristig einen Arbeitsplatz sichern. Die Zufriedenheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Blick auf das, was wir gemeinsam geschaffen haben, ist meine Motivation. Genau das gibt mir Mut, in diesem Sinne weiterzumachen.

Welche Strategien haben Sie, Ihre Ziele zu erreichen?

Ich versuche, immer offen zu denken, sozusagen „out of the Box“. Und glauben Sie mir, andere Perspektiven einzunehmen, ist manchmal richtig schwer. Da ist es gut, nicht allein vor diesen vielen Aufgaben zu stehen. Mir ist es dabei wichtig, viele Menschen verantwortlich einzubinden und ihnen den Raum zu geben, sich frei zu entfalten und Ideen einzubringen. Wenn jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter sein individuelles Wissen und seine Fähigkeiten optimal entfalten, dann sind wir als Alexianer-Gemeinschaft stark. Das klingt gut, ist im Arbeitsalltag aber oft schwer umzusetzen, denn das Tagesgeschäft lässt oft wenig Raum, frei zu denken. Die Disziplin aufzubringen, immer weiterzumachen, das große Ganze zu sehen, ist eine echte Herausforderung.


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