Hospiz Am Blumenplatz - Belegschaft der Alexianer Krefeld und Tönisvorst spenden

Hospiz-Leiter Alexander Henes (v.l.) und Prof. Roland Besser (Vorsitzender Hospiz Stiftung Krefeld) nehmen die Spende der Belegschaft der Alexianer Region Krefeld entgegen: Regionalgeschäftsführer Michael Wilke und die Mitarbeitervertreter Andrea Beckers, Stefanie Kracht, Christian Jacobs und Patrick Nagel (Bild: Hospiz am Blumenplatz, Nadia Joppen).

, Alexianer Krefeld/Tönisvorst

(Text und Bild: Hospiz Am Blumenplatz - Nadja Joppen)

„Wir haben fröhlich unter Kollegen gefeiert, aber auch den guten Zweck nicht vergessen“, berichtete Andrea Beckers (Vorsitzend Mitarbeitervertretung Alexianer Krefeld GmbH) über das Zustandekommen dieser Spende: Michael Wilke (Regionalgeschäftsführer Alexianer Krefeld GmbH) und sie brachten mit drei Kollegen/-innen aus Krefeld und Tönisvorst einen Scheck über 2500 Euro in das Hospiz am Blumenplatz.

Der Hintergrund: Die Mitarbeitervertretungen (MAV) Krefeld und Tönisvorst organisieren seit mehreren Jahren ein Betriebsfest, bei dem auch eine Spendensammlung zugunsten einer Organisation in der Region durchgeführt wird. In diesem Jahr hatten die beiden MAVen sich für das Hospiz am Blumenplatz entschieden und hatten dafür viel Unterstützung aus der Belegschaft erfahren. „Besonders berührt hat mich die Spende einer Reinigungskraft, die mir einige Tage nach dem Fest noch 5 Euro brachte“, so Andrea Beckers. Der Regionalgeschäftsführer habe die Summe dann aufgerundet.

Prof. Roland Besser (Vorsitzender Hospiz Stiftung Krefeld) und Alexander Henes (Hospiz-Leiter) stellten den Besuchern die Arbeit im Hospiz und die Finanzierungssituation dar: „Es wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass wir 5 Prozent unserer Kosten über Spenden aus bürgerschaftlichem Engagement decken. Diese Summe wird von dem Pflegesatz für den einzelnen Gast immer abgezogen“, so Besser. Dazu komme alles, was das Team aus Haupt- und Ehrenamtlern aus Überzeugung zusätzlich leisten wolle, um den Gästen die letzten Tage zu erleichtern und auch die Familien zu unterstützen: Entspannung über Aroma- oder Musiktherapie, die Begleitung durch eine externe Psychologin, das Erfüllen der – meist sehr bescheidenen – letzten Wünsche, Trauerarbeit mit den Angehörigen… Die Besucher konnten diese Ansätze gut einschätzen, weil auch sie ähnliche Erfahrungen in ihrer Arbeit machen. „Uns ist sehr bewusst, dass ein Mensch erst in Ruhe gehen kann, wenn er Dinge für sich geklärt hat“, so Wilke. Andrea Beckers ergänzte: „Deshalb ist es eine Ehre, diese Spende im Auftrag unserer Kollegen überreichen zu dürfen.“

Prof. Besser und Alexander Henes freuten sich über das Zeichen der Solidarität von Menschen, die mit der Thematik Palliativ-Versorgung vertraut sind. „Diese Spenden sind wichtig, um die Hospiz-Arbeit ideell und als Zeichen der Mitmenschlichkeit in der Bürgerschaft zu verankern“, so Besser. „Als St. Töniser habe ich früher selbst im Tönisvorster Krankenhaus als Zivi und Krankenpfleger gearbeitet. Ich höre immer noch sehr viel Gutes über das Haus“, ergänzte Henes.

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