Schnell versorgen

Kleinere und größere Unfälle gehören zum Leben dazu. Diese geschehen oftmals auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule, beim Sport, zu Hause oder im Garten. In unserer BG-Ambulanz im Krankenhaus Maria-Hilf in Tönisvorst nehmen wir die Erstversorgung von Arbeits-, Schul- oder Wegeunfällen vor.

Der Besuch beim Durchgangsarzt ist erforderlich, wenn die Unfallverletzung über den Unfalltag hinaus zur Arbeits- oder Schulunfähigkeit führt. Oder wenn die notwendige ärztliche Behandlung absehbar über eine Woche dauern wird. Auch, wenn die Unfallfolge erneut zu gesundheitlichen Problemen führt, muss ein D-Arzt aufgesucht werden. In diesem Fall steht der Patient nach Meldung beim D-Arzt wiederholt unter Versicherungsschutz.

Was ist ein Durchgangsarzt? Die Berufsgenossenschaften beauftragen ausschließlich fachlich geeignete Ärzte mit einer entsprechenden Ausstattung der Ambulanz am Durchgangsarztverfahren.

Durchgangspraxen oder auch BG-Ambulanzen müssen spezielle personelle, apparative und räumliche Anforderungen erfüllen und zur Übernahme bestimmter Pflichten bereit sein. Unsere BG-Ambulanz im Krankenhaus Maria-Hilf in Tönisvorst ist integriert in das Departement für Unfallchirurgie und zur ambulanten Behandlung von Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen im Rahmen des Durchgangsarzt-Verfahrens der Berufsgenossenschaften (BG) zugelassen.

  • Arbeitnehmer
  • Schüler
  • Selbständige und Landwirte
  • Ersthelfer am Unfallort
  • Nachbarschaftshelfer, z. B. in der Landwirtschaft
  • Passanten, die einem Arbeiter zur Hand gehen
  • Personen, die pflegebedürftige Angehörigen betreuuen

  • Hinweis an den behandelnden Arzt, dass es sich um einen Schul-, Arbeits- oder Wegeunfall handelt
  • Mitwirkungspflicht (Aufgabe, alles für die Genesung erforderliche zu tun und an der Behandlung aktiv mitzuarbeiten)
  • Information des Arbeitgebers bzw. der Lehrkraft
  • Übermittlung des ärztlichen Unfallberichts an die zuständige Berufsgenossenschaft
  • Weitere ärztliche Meldung an die BG nach Abschluss der Behandlung
  • Ggf. Veranlassung eines Gutachtens, wenn eine geminderte Erwerbsfähigkeit finanziell ausgeglichen werden muss

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