Nach einem Trauma auffangen

Unsere Psychotraumatologische Tagesklinik bietet ein umfassendes Behandlungskonzept für Menschen mit einer Psychotraumastörung. Das Angebot richtet sich speziell an Menschen, die im Krefelder Raum wohnen. 

Unter einem Trauma versteht man ein singuläres Ereignis, das hilflos macht, überwältigend ist und keinerlei Möglichkeiten mehr bietet, mit der Situation umzugehen. In diesen Fällen können wir Ihnen kompetente Unterstützung und Hilfe bieten.

Prof. Dr. med. Robert Bering

Was ist das Besondere an einer tagesklinischen Behandlung?

Im Unterschied zu den stationären Angeboten können die Patientinnen und Patienten in ihrem gewohnten Umfeld übernachten. Das Behandlungsangebot richtet sich besonders an Zielgruppen, die Verpflichtungen im häuslichen Umfeld erfüllen müssen und auf die Möglichkeiten einer klinischen Behandlung nicht verzichten können.

Was sind Traumafolgestörungen?

Aus schweren Belastungssituationen können sich Traumafolgestörungen entwickeln. Hierunter sind spezielle Verlaufsformen von Persönlichkeitsstörungen (z. B. die Borderline-Persönlichkeitsstörung) und dissoziativen Störungen (z. B. die dissoziative Identitätsstörung) zu verstehen. Auch Angststörungen, lange anhaltende Depressionen oder Abhängigkeitserkrankungen können die Folge von Psychotraumata sein.

Viele Betroffene reagieren zudem körperlich und entwickeln somatische Krankheitsbilder, etwa Magen-Darm-Erkrankungen oder Herz-Kreislauf-Störungen. Oft ist außerdem das familiäre und soziale Umfeld auch betroffen: Enge Bezugspersonen traumatisierter Menschen erkranken häufig selbst an psychosomatischen Beschwerden. Traumaopfern, die mit Vermeidungsstrategien reagieren und sich zurückziehen, droht die soziale Isolation. Psychisch verletzte Menschen brauchen daher die spezifischen therapeutischen Angebote der Psychotraumatologie, die wir im Nordrheinischen Netzwerk für Psychotraumatologie anbieten.


nach oben