6.6. Tag der Organspende – Richtig. Wichtig. Lebenswichtig!

Dr. Kai Engelbrecht, Chefarzt Anästhesiologie und Intensivmedizin und Transplantationsbeauftragter
Der Transplantationsbeauftragte des Krankenhauses Maria-Hilf Krefeld Dr. Kai Engelbrecht, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, unterstützt die Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende.

, Alexianer Krefeld GmbH Krankenhaus Maria-Hilf Krefeld

Die Alexianer Krefeld GmbH unterstützt die bundesweite Initiative für mehr persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Organspende“

Auch in diesem Jahr machen zahlreiche Initiatoren rund um den bundesweiten Tag der Organspende am 06. Juni 2026 auf die Notwendigkeit lebensrettender Organ- und Gewebespenden aufmerksam. Die Alexianer Krefeld GmbH möchte dazu beitragen, dass auch in Krefeld eine stärkere Auseinandersetzung mit dem Thema Organ- und Gewebespende stattfindet, eine persönliche Entscheidung zu treffen und diese im Organspende-Ausweis zu dokumentieren. Das Krankenhaus Maria-Hilf der Alexianer Krefeld GmbH und die Transplantationsbeauftragten unterstützen die Kampagne und sind zu den damit verbunden Fragen ansprechbar. Im Krankenhaus gibt es zudem Informationsmaterial und Organspende-Ausweise.
Dr. Kai Engelbrecht, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Krankenhauses Maria-Hilf, ist auch Transplantationsbeauftragter. Er betont: „Das stärkste Argument für die Bereitschaft zur Organspende ist, dass Menschen mit Organversagen dringend lebensrettende Hilfe benötigen. Ziel sollte es deshalb sein, dass die Organspende zur Selbstverständlichkeit wird.“ Laut Angaben des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) standen Ende 2024 in Deutschland 8.575 Menschen auf der Warteliste für ein Spenderorgan. Die meisten von ihnen warteten auf eine Niere (6.397 Personen). 2024 wurden rund 4.700 neue Patientinnen und Patienten in eine Warteliste aufgenommen – gleichzeitig verstarben 679 Menschen, bevor sie ein passendes Organ erhalten haben. Dr. Engelbrecht appelliert: „Nehmen Sie sich bei uns einfach einen Organspendeausweis mit den weiteren Informationen mit und befassen Sie sich mit dem Thema am besten im Kreise Ihrer Familie. Wenn Sie sich gegen die Dokumentation als Organspender entscheiden, ist das auch in Ordnung. Es geht vor allem um die bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema und die eigene freie Entscheidung.“ Die Dokumentation kann neben dem Organspende-Ausweis auch in einer Patientenverfügung oder online im Organspenderegister (https://organspende-register.de/) erfolgen.