Manfred Sunderhaus verabschiedet sich in den Ruhestand

Abschied Sunderhaus

, Alexianer GmbH, Münster

Geschäftsführer der Katharina Kasper Gruppe feiert auf Schloss Montabaur seinen Abschied in den Ruhestand.

Manfred Sunderhaus, seit Juni 2018 Geschäftsführer der Katharina Kasper Gruppe, hat auf Schloss Montabaur seinen Abschied in den Ruhestand gefeiert. Der Gesundheits- und Sozialdienstleister mit Sitz in Dernbach ist in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz tätig und gehört zu den Alexianern in Münster.

Zu der Feier kamen zahlreiche Vertreter aus Politik, Verbänden, Unternehmen, Kanzleien und Zweckverbänden sowie ehemalige Wegbegleiter nach Montabaur angereist. Aus Münster kamen Bruder Bernhard-Maria Flägel für die Stiftung der Alexianerbrüder, der Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Lenke zusammen mit Aufsichtsrats-Mitglied Dr. Norbert Vogt sowie die gesamte Alexia-ner Hauptgeschäftsführung mit Dr. Christian von Klitzing, Erika Tertilt und Frank Thörner-Tamm. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Alexianer-Verbünde und Regionen sowie Mit-arbeitenden der Katharina Kasper Gruppe, deren Töchter und Einrichtungen erlebten alle An-wesenden eine von Lob, Anerkennung und Dankbarkeit geprägte Abschiedsfeier.

Prägte die Unternehmensgruppe

Sunderhaus prägte die Unternehmensgruppe in einer Phase großer Veränderungen. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Restrukturierung nach der Insolvenz einer Tochtergesellschaft sowie der Gesellschafterwechsel vom Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi (ADJC) zu den Alexianern. Zudem steuerte er die Gruppe durch die Herausforderungen der Corona-Pandemie, die Folgen des Ukraine-Kriegs und weitere tiefgreifende Veränderungen durch diverse Reformen im Gesundheitswesen. Als Nachfolger rückt der Verbund- und Regionalgeschäftsführer der Alexianer Aachen-ViaNobis, Martin Minten, an die Spitze der Katharina Kasper Gruppe. Offiziell bleibt Manfred Sunderhaus noch bis Ende Februar im Dienst; zum 1. März 2026 tritt er in den Ruhestand.

Provinzoberin Sr. M. Theresia Winkelhöfer sprach für die ehemalige Gesellschafterin ihren Dank aus: „Die Monate der Insolvenz und des Trägerwechsels zerrten auch an Ihren Nerven; und nicht selten hätten Sie viel lieber das Handtuch geworfen. Wir waren und sind Ihnen unendlich dankbar, dass Sie das nicht getan haben. Nicht zuletzt haben wir es Ihnen zu verdanken, dass die Gruppe nicht zerschlagen wurde.“ Alexianer Hauptgeschäftsführer Dr. Christian von Klitzing betonte in seiner Ansprache neben der Expertise als Manager die Geradlinigkeit und Charakterstärke des Westfalen und Christen Sunderhaus: Er beendete seine emotionale Ansprache mit einem, wie er es ausdrückte, symbolischen Geschenk, da statt Geschenken um Spenden für das Hospiz St. Josef Mittelmosel in Zell gebeten wurde. Er lud alle Anwesenden dazu ein, in seinen Applaus für Sunderhaus mit einzustimmen, worauf alle minutenlang stehend Manfred Sunderhaus applaudierten.

Lebendiger Austausch

Alexandra Marzi, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Wirges, hob in ihrer Ansprache den lebendigen Austausch mit Sunderhaus hervor: „Uns verbindet die Nähe zur Bürgerschaft und das Interesse an einer bestmöglichen gesundheitlichen Versorgung aller hier lebenden Menschen.“ 

Ulrich Baulig, G-MAV Vorsitzender der Katharina Kasper ViaSalus, ging in seiner Dankesrede auf die vielen Veränderungen und Herausforderungen in der Amtszeit von Sunderhaus ein: „Sie haben in ihrer Zeit als Geschäftsführer die jetzige Struktur der Unternehmensteile und Einrichtungen der Dernbacher Gruppe maßgeblich mitgeprägt und für Zukunft neu aufgestellt.“

Sunderhaus selbst dankte als letzter Redner allen für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeitenden vor allem in schwierigen Zeiten, ohne den die Gruppe die zahlreichen Herausforderungen kaum unbeschadet bestanden hätte.