Großer Zuspruch beim ersten Alexianer Gefäßtag
Rund 400 Besucherinnen und Besucher informierten sich über Gefäßgesundheit und Prävention
Wie gesund sind meine Gefäße und was kann ich selbst dafür tun? Diesen Fragen konnten die Besucherinnen und Besucher beim ersten Alexianer Gefäßtag am 12. September ganz praktisch auf den Grund gehen. Im Mittelpunkt standen das persönliche Gefäßrisiko und die Möglichkeiten, die eigene Gesundheit aktiv zu beeinflussen.
Herzstück des Tages war ein Gesundheitsparcours: Unter anderem wurden Blutdruck, Blutzucker, Körpermaße, Handkraft und Knöchel-Arm-Index (ABI) erfasst, ergänzt durch Gefäßultraschall und Venenmessungen. Die Ergebnisse flossen in einen persönlichen Gefäßpass ein und wurden individuell eingeordnet. So entstand ein verständliches Bild der eigenen Gefäßgesundheit, verbunden mit konkreten Hinweisen, wo persönliche Risikofaktoren liegen und was sich im Alltag verändern lässt.
Begleitende Kurzvorträge zeigten, wie eng Gefäßgesundheit mit vielen Bereichen unseres Lebens verbunden ist, von Diabetes, Bewegung und Ernährung über arterielle und venöse Gefäßerkrankungen bis hin zu Demenz.
Prof. Dr. Feride Kröpil, Chefärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, endokrine und Gefäßchirurgie und Initiatorin des Gefäßtages, sagt: „Prävention wurde so konkret, persönlich und unmittelbar erlebbar. Besonders schön war zu sehen, wie die Menschen ihre eigenen Risiken hinterfragt und erkannt haben, wie viel sie selbst für ihre Gefäßgesundheit tun können. Genau das wollten wir erreichen: Zusammenhänge verständlich machen und Impulse geben, die über diesen Tag hinauswirken.“ Und sie betont: „Möglich wurde der Gefäßtag durch das große Engagement vieler Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher Fachrichtungen und Berufsgruppen sowie der beteiligten Partner. Die große Resonanz zeigt, wie wichtig verständliche und persönliche Präventionsangebote sind. Das spricht dafür diesen Weg weiterzugehen.“