Das Gedächtnis testen

Viele ältere Menschen machen sich Sorgen um ihre Gedächtnisleistung. Wie beurteilt man, ob es normal ist, dass man sich an bestimmte Dinge nicht mehr erinnern kann? In der Gedächtnissprechstunde des Gerontopsychiatrischen Zentrums können wir dies gemeinsam testen. 

Dabei können wir sehen, ob es sich um eine "normale" Vergesslichkeit handelt oder ob erste Anzeichen einer Alterserkrankung vorliegen. Doch vorab führen wir mit Ihnen ein ausführliches Gespräch.

Die Erinnerung ist die wunderbare Fähigkeit, bereits vergessen Geglaubtes zu finden.

Andreas Rigas, Leiter Alexianer Gedächtnissprechstunde

Was passiert eigentlich in einer der Gedächtnissprechstunde?

Die Untersuchung erfolgt ambulant. Zunächst lernen Sie unsere Fachärztinnen und Fachärzte in einem Gespräch kennen. Wir fragen Sie nach aktuellen Medikamenten und Ihrer bisherigen Krankengeschichte. Dazu können Sie auch gerne Angehörige mitbringen.

Dann folgt eine körperliche und neuropsychologische Untersuchung. Wir wollen wissen, ob die Ursache der Gedächtnisstörung Vitaminmangel, Durchblutungsstörungen oder eine Unterfunktion der Schilddrüse ist. Oder steckt eine Depression oder Alzheimer dahinter? Anschließend geben wir Ihnen Antworten und entscheiden mit Ihnen gemeinsam, ob eine Behandlung notwendig ist. Wenn ja, überlegen wir, wie ein Therapieplan aussehen könnte.

Als gesetzlich Krankenversicherter benötigen Sie zunächst eine Überweisung Ihres Haus- oder Facharztes.

Diese Unterlagen erleichtern die Untersuchung: 

  • Ein aktueller Medikamentenplan
  • Falls bereits Untersuchungen durchgeführt wurden oder Sie kürzlich im Krankenhaus waren, bringen Sie nach Möglichkeit die entsprechenden Arzt-/Entlassungsbriefe mit.

Hilfreich kann es sein, wenn Sie sich in Ruhe zu Hause Notizen machen:

  • Welche Veränderungen haben Sie an sich oder Ihrem Angehörigen bemerkt?
  • Seit wann bestehen die Probleme?
  • Wie wirken sich die Probleme auf den Alltag aus?


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