Stationär zur Ruhe kommen

Der richtige Moment für einen stationären Aufenthalt wird oftmals bereits von den Angehörigen schnell erkannt. Dann wird eine intensive stationäre Behandlung in unserer Klinik für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie erforderlich. 

Bei der Diagnose der psychischen Erkrankungen älterer Menschen nehmen wir uns Zeit und gehen sehr behutsam vor.

Professor Dr. med. Ralf Ihl, Chefarzt

Wenn Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung und Selbstzweifel so stark ausgeprägt sind, dass es nicht mehr gelingt, zuhause zurechtzukommen, können Sie unser stationäres Angebot in Anspruch nehmen.

Behandlungsschwerpunkte

  • Depressionen (Niedergeschlagenheit, Freud- und Antriebslosigkeit, Interessenverlust, zunehmendem Rückzug, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen zeichnen sie aus)
  • Angst- und Zwangsstörungen, 
  • Psychosen, 
  • Suchterkrankungen, 
  • beginnende Demenzerkrankungen und 
  • psychischen Krisen

Umfassende Untersuchung

Zu Beginn werden die Ursachen der Beschwerden differenziert abgeklärt, um gegebenenfalls bestehende Störungen der Organe sicher zu erkennen. Es wird eine ärztlich-psychiatrische Untersuchung und die notwendige Diagnostik wie z. B. Laboruntersuchungen, EKG, EEG, Computertomographie (CT), Kernspintomographie (MRT) oder neuropsychologische Testverfahren zur Erfassung von Hirnleistungsstörungen durchgeführt. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Inneren Medizin und den anderen Fachabteilungen des Hauses.

Behandlung

Entsprechend dem Konzept der teamorientierten Psychiatrie wird in einem Team aus unterschiedlichen Berufsgruppen, zu dem zuallererst der zu behandelnde Mensch gehört, ein individueller Behandlungsplan erstellt. Das Team folgt dabei primär kognitiven, verhaltenstherapeutischen und systemischen Ansätzen. In diesem Rahmen werden angeboten:

  • Einzel- und Gruppenpsychotherapie mit Schwerpunkt Problem- und Depressionsbewältigung
  • Einbeziehen des sozialen Umfeldes (evtl. Paar- oder Familiengespräche)
  • Fördern eigener Kompetenzen
  • Training von Alltagsaktivitäten (z. B. Koch- und Backgruppe)
  • Medikamentenbehandlung
  • Ergotherapeutische kreative Beschäftigungsangebote
  • Krankengymnastik
  • Lichttherapie
  • Physikalische Anwendungen wie Massagen oder Bäder
  • Angebote zur Sinneswahrnehmung (Basale Stimulation)
  • Konfessionsübergreifende Seelsorge
  • Sozialarbeiterische Unterstützung bei der Planung der Tagesgestaltung zu Hause und Organisation von notwendigen Hilfen
  • Planung der weiteren nachstationären Behandlung unter Absprache mit allen Beteiligten der weiteren ambulanten Versorgung.

 

Wenn die Wirklichkeit nicht mehr richtig wahrgenommen wird, Vergesslichkeit das Alltagsleben unmöglich macht, Aggressionen oder andere Verhaltensweisen wie Schreien, Weglaufen oder Teilnahmslosigkeit sich nicht mehr beeinflussen lassen, dann bietet das erforderliche beschützende Umfeld eines stationären Aufenthalts Sicherheit. 

Die Station bietet das erforderliche beschützende Umfeld zur Behandlung von Erkrankungen, die mit einem hohen Risiko für sich selbst oder andere einhergehen.

Ziel der Behandlung ist

soweit möglich die Verhaltensauffälligkeiten zu beseitigen oder zumindest zu reduzieren, um eine möglichst rasche Rückkehr in die gewohnte häusliche oder Heimumgebung zu ermöglichen. Für einen Teil der Menschen bringt eine anschließende Rehabilitationsbehandlung eine zusätzliche Besserungschance. Lässt die Krankheit eine weitere Versorgung im gewohnten Umfeld nicht mehr zu, beraten wir gerne zu  alternativen Betreuungs- und Versorgungsmöglichkeiten.

Behandelt werden: 

  • Schwere Demenzerkrankungen (z.B. Alzheimerkrankheit)
  • Schwere Depressionen 
  • Schwere Angst- und Zwangsstörungen 
  • Schwere Psychosen 
  • Delir oder schwere Entzugserscheinungen

Auch ältere Menschen in akuten Lebenskrisen, die mit Lebensüberdrussgedanken einhergehen können, finden hier eine Behandlungsmöglichkeit.

Umfassende Untersuchung

Zu Beginn steht eine ärztlich-psychiatrische Untersuchung und die Durchführung notwendiger Diagnostik wie z. B. Laboruntersuchungen, EKG, EEG, Computertomographie (CT), Kernspintomographie (MRT) oder neuropsychologische Testverfahren zur Erfassung von Hirnleistungsstörungen. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Inneren Medizin und den anderen Fachabteilungen des Hauses.

Art der Behandlung

Entsprechend dem Konzept der teamorientierten Psychiatrie wird in einem Team aus unterschiedlichen Berufsgruppen, zu dem auch der zu behandelnde Mensch sowie, die ihn versorgenden Angehörigen und Pflegenden einbezogen sind, ein individueller Behandlungsplan erstellt. Das Team folgt dabei primär kognitiv –verhaltenstherapeutischen und systemischen Ansätzen. In diesem Rahmen werden angeboten:

  • Förderung  eigener Kompetenzen 
  • Aktivierende Pflege mit Training der lebenspraktischen Fähigkeiten und Förderung der Selbstständigkeit
  • Training der geistigen Fähigkeiten
  • Ergotherapeutische kreative Beschäftigungsangebote
  • (Kranken-)Gymnastik
  • physikalische Anwendungen wie Massagen oder Bäder
  • Angebote zur Sinneswahrnehmung (Basale Stimulation)
  • Psychotherapeutische Einzel- und Gruppengespräche
  • Medikamentöse Behandlung
  • Konfessionsübergreifende Seelsorge
  • Sozialarbeiterische Unterstützung bei der Organisation der häuslichen Versorgung oder bei der Heimplatzsuche
  • Planung der weiteren nachstationären Behandlung 
  • Gesprächsgruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz

 

Die Ansprechpartner bleiben an Ihrer Seite

Patientinnen und Patienten werden über den gesamten Aufenthalt von ein und derselben Therapeutin oder Therapeuten betreut. Das bleibt auch so, wenn die Therapie im stationären Bereich erfolgreich war und ein Ortswechsel zur Gerontopsychiatrischen Tagesklinik möglich wird. Nach dem stationären Aufenthalt binden wir die weiterbehandelnde Therapeutin beziehungsweise der Therapeut engmaschig ein, damit das begonnene Behandlungskonzept weitergeführt werden kann. 


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