Alexianer Harnsteinzentrum


Ein Schwerpunkt der Urologie am Krankenhaus Maria-Hilf in Krefeld liegt in der Behandlung von Patienten mit Steinleiden. Im Alexianer Harnsteinzentrum arbeiten wir fachübergreifend zusammen. 
Wir bieten umfassende medizinische Behandlungsmethoden und in enger Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen und spezialisierten Ernährungsexpertinnen eine individuell abgestimmte Ernährungsberatung.


Ergänzend zu den endoskopischen Verfahren zur Entfernung und Zertrümmerung (Laser) von Nieren- und Harnleitersteinen, steht ein hochmoderner Röntgenarbeitsplatz zur Verfügung. Dieser bietet digitale Röntgenqualität mit reduzierter Strahlenbelastung. Zusätzlich steht ein ESWL-Arbeitsplatz zur Stosswellenbehandlung zur Verfügung. 

Harnsteine haben sich in unserer Gesellschaft zu einer Volkskrankheit entwickelt. Bereits 5 % der Bevölkerung leiden unter den Folgen einer Steinbildung im Urogenitaltrakt. Die Häufigkeit ist steigend. Ursachen hierfür sind neben einer genetischen Veranlagung das Geschlecht (Männer sind ca. dreifach häufiger betroffen als Frauen), Ernährungsfehler und mangelnde Bewegung.

 

Wie entstehen Harnsteine? 

Durch Auskristallisation von Stoffwechselabbauprodukten, die normalerweise in gelöster Form im Urin vorkommen, entstehen Steine in den Nierenkelchen und im Nierenbecken. Neben einer zu hohen Ausscheidung steinbildender Substanzen (Kalzium, Oxalat, Harnsäure,…) und einer zu geringen Ausscheidung schützender Substanzen (Magnesium, Zitrat,…) ist der pH- Wert des Urins wichtig. Auch Harnwegsinfekte können eine Rolle bei der Steinbildung spielen.

Welche Symptome machen Harnsteine? 

Symptome der Harnsteine sind stärkste Schmerzen in der Flanke, die je nach Lage des Steines in den Unterbauch ausstrahlen können („Nierenkolik“). Oft treten begleitend Übelkeit und Unruhezustände auf. Zusätzlich können Blutbeimengungen im Urin (Hämaturie) erkennbar sein. Eine akute Nierenkolik erfordert in der Regel eine stationäre Behandlung. Die Erreichung der Schmerzfreiheit steht zunächst an erster Stelle.

Therapie von Harnsteinen

70 bis 80% der Harnleitersteine gehen bei einer entsprechenden medikamentösen (konservativen) Therapie von selbst ab und werden mit dem Urin ausgeschieden. Ist dies nicht der Fall oder handelt es sich um größere Steine, stehen uns alle modernen Therapieverfahren der minimalinvasiven Steinbehandlung zur Verfügung. 

URS – Steintherapie mittels Harnleiter- und Nierenbeckenspiegelung

In den letzten Jahren haben sich zunehmend minimalinvasive (schonende) OP- Methoden entwickelt. Dabei konnte durch Verbesserung der OP- Instrumente mit Verkleinerung und besserer Bildqualität ein deutlicher Fortschritt bei der Behandlung von Steinpatienten erzielt werden. 

 

PCNL – Steintherapie mit Schlüssellochzugang zum Nierenbecken 

Bei großen Nierensteinen ist die Schlüsselloch-OP der Niere (PCNL) das Verfahren der Wahl. Hierbei kann der Stein über einen winzigen Schnitt in der Flanke (ca. 1 cm) aus der Niere entfernt werden. Zur Zertrümmerung größerer Steinmassen setzen wir den Laser ein. 

ESWL - Stoßwellentherapie auf natürlichem Wege

Als ergänzendes Verfahren stellt die Stoßwellentherapie eine Möglichkeit dar, Steine in der Niere zu zertrümmern, damit diese „auf natürlichem Wege“ ausgeschieden werden können. Die so genannte ESWL (= Extrakorporale Stoßwellentherapie) wird radiologisch oder mit Ultraschall gesteuert. Die Gabe von Schmerzmitteln ist zu Beginn der Behandlung Standard. Eine Narkose ist jedoch nicht erforderlich.

 

Schonende und effektive Behandlung durch Holmiumlaser

Bei allen modernen operativen Verfahren steht uns ein hochmoderner Laser zur schonenden und effektiven Behandlung von Steinen zur Verfügung. 

Metaphylaxe - Vorsorge

Die Analyse der Steine und falls möglich eine medikamentöse Therapie bestimmter Steine sowie Empfehlungen und Verhaltensmaßregeln zur Vorbeugung von Rezidiven runden unser Behandlungskonzept ab.

Zurück zur Opens internal link in current windowSeite Klinik für Urologie und Kinderurologie

Leitung

Chefarzt Klinik für Urologie und Kinderurologie

Leiter Alexianer Harnsteinzentrum

Leiter Alexianer Prostatazentrum

Leiter Zentrum für laparoskopische urologische Chirurgie


Dr. med. Jens Westphal
Facharzt für Urologie
Spezielle Urologische Chirurgie
Dipl.-Gesundheitsökonom

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Opens internal link in current windowWeiterbildungsbefugnisse zur Facharztausbildung

Kontakt

Stellv. Leiter Alexianer Harnsteinzentrum


Jan Baase
Facharzt für Urologie
Plastische/rekonstruktive Imtimchirurgie

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Kontakt

Sekretariat

Sabine Krüger
T (02151) 334-2381
F (02151) 334-3720
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Harnstein-Spezialsprechstunde

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