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Alexianer-Sommerakademie laparoskopisches Operieren

  • Dr. Jens Westphal, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie zeigt am Pelvi-Trainer die Handhabung des Instrumentariums unter Bildschirmsicht
26.06.18, Krefeld

 „Keine Angst, die Hühnerbeine sind schon tot“

Studenten trainieren in der Alexianer-Sommerakademie laparoskopisches Operieren

„Übung macht den Meister.“ Dieses Sprichwort gilt auch für angehende  Chirurgen und erfahrene Operateure. So keimte bei Dr. Jens Westphal, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie und Privatdozent Dr. Elias Karakas, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Endokrine Chirurgie, die Idee, Medizinstudenten, Studierenden der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf, Studiengang Medizinische Assistenz sowie Klinikärzten in Weiterbildung ein ganz spezielles Angebot zu machen: ein einwöchiges Hands-On Trainings-Programm für laparoskopisches Operieren.

Die Premiere dieser „Alexianer-Sommerakademie“ fand vom 18. bis 22. Juni in den Räumen des KreVital – Institut für Gesundheitsförderung statt.

Die Räumlichkeiten wurden zu diesem Zweck mit der neusten Operationstechnik und allem notwendigen Operationsmaterial ausgestattet.

Nach kurzer Einführung und kurzweiligen Vorträgen durch die Chefärzte verteilten sich jeweils circa 20 Studenten und die erfahrenen Spezialisten der Kliniken, d.h. sowohl die beiden Chef- sowie zwei Oberärzte, in kleinen Gruppen an die „Pelvi-Trainer“, um im Rahmen spezieller Übungseinheiten die „Schlüsselloch“-Chirurgie zu erlernen oder zu optimieren. Dr. Jens Westphal konnte bereits in seinen einleitenden Worten die Spannung lösen: „Haben Sie keine Angst vor diesen durchaus anspruchsvollen Behandlungsschritten. Die Hühnerbeine sind schon tot.“ Das laparoskopische Operieren unter realistischen Bedingungen konnte beginnen. Eine der Aufgaben bestand darin, realitätsnah an Hühnerschenkeln unter Videoendoskopischer Sicht und mit Original-Laparoskopie-Instrumentarium einen sauberen Hautschnitt durchzuführen und diesen dann wieder zu vernähen. Hierbei zeigte sich schnell die Notwendigkeit der Anleitung durch erfahrene Operateure. So manch ein guter Tipp wurde dankend angenommen.

Neben den Studierenden der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf war es den aktuell der Klinik tätigen PJ-Studierenden der Universität Düsseldorf sowie den Assistenzärztinnen und Ärzten des Krankenhauses Maria-Hilf möglich über mehrere Tage zu üben. Denn gerade auch für chirurgisch tätige Ärzte ist eine Trainingsmöglichkeit sehr wichtig und bietet immer wieder neuen Input. Unter die Kollegen mischten sich auch einige Internisten, die das Training als Bereicherung empfanden.

Alexianer-Sommerakademie wird fester Bestandteil der Fortbildung für Ärzte

Dr. Jens Westphal und PD Dr. Elias Karakas zeigten sich sehr zufrieden über Ablauf und Resonanz: „Der immense Aufwand hat sich gelohnt. Unsere Medizintechnik-Partner haben großzügig Geräte und Instrumentarium zur Verfügung gestellt. Die Trainees waren durchweg begeistert, überrascht und beeindruckt wie komplex, aber auch erfüllend die Arbeit am OP-Tisch und speziell die minimal invasive Chirurgie sein kann.“ Der Chef-Urologe wagt einen Ausblick und weiß sich darin mit seinem chirurgischen Kollegen einig: „Wir werden die Alexianer-Sommerakademie als festen Bestandteil unseres chirurgisch-urologischen Fortbildungsangebotes etablieren. Zusätzlich möchten wir schnellst möglich durchgängig nutzbare Trainingsmöglichkeiten für unsere Assistenzärzte schaffen. Denn dieses Patienten ferne Training trägt maßgeblich zur Patientensicherheit und Optimierung der Chirurgischen Therapie bei. Und auch erfahrenere Operateure können und müssen sich im Sinne einer stets optimalen Behandlungsqualität „fit“ halten.“

 

Kontakt zum Thema:

PD Dr. Elias Karakas - Sekretariat Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailClaudia Richter, Telefon 02151-3342391

Pressekontakt:

Alexianer Krefeld GmbH
Frank Jezierski
Pressereferent
Telefon: 02151-3343060
Fax: 02151-334555102
E-Mail: frank.jezierski@alexianer.de

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