Akut-Station
Die Akutstation des Zentrums für Psychotraumatologie (ZfP) ist besonders schweren Fällen einer so genannten Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) vorbehalten. Bei der PTBS handelt es sich um eine besondere schwere Form einer Belastungsstörung; das auslösende Ereignis hat für die Betroffenen ein katastrophales Ausmaß. Mit dem Versorgungsvertrag nach § 109 Abs. 1 SGB V fungiert die Akutstation als Zentrum der stationären Maximalversorgung des Kölner Opferhilfe Modells NRW. (www.koelneropferhilfe.de)
Der Erstkontakt erfolgt in der Regel nach ärztlicher Zuweisung über die Notfallsprechstunden des Zentrum für Psychotraumatologie.
Es stehen 12 Behandlungsplätze in Einzel- und Doppelzimmern zur Verfügung. Die Behandlung ist ärztlich geleitet und wird durch ein multiprofessionelles Team durchgeführt. Die psychotherapeutische Behandlung umfasst Einzel- und Gruppenpsychotherapien mit psychotraumatologischem Schwerpunkt. Es finden ein soziales Kompetenztraining, Psychoedukation und spezielle gruppenpsychotherapeutische Angebote statt, die den individuellen Verlauf der Trauma- bzw. Traumafolgestörung berücksichtigt.
Mit Abschluss der Akutbehandlung kann die Weiterbehandlung in der medizinischen Rehabilitation des ZfP oder heimatnah im ambulanten Versorgungsnetzwerk bzw. beim niedergelassenen Psychotherapeuten erfolgen.

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