Psychotherapiestation
Schwerpunkt Depressionen
Aufnahmegründe
Wird es zuhause nicht besser und bestehen gleichzeitig keine sich selbst oder andere gefährdende Verhaltensweisen kann die Behandlung der Psychotherapiestation insbesondere Menschen mit folgenden Krankheiten helfen:
- Depressionen (Niedergeschlagenheit, Freud- und Antriebslosigkeit, Interessenverlust, zunehmendem Rückzug, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen zeichnen sie aus)
- Angst- und Zwangsstörungen,
- Psychosen,
- Suchterkrankungen,
- beginnende Demenzerkrankungen und
- psychischen Krisen.
Umfassende Untersuchung
Zu Beginn werden die Ursachen der Beschwerden differenziert abgeklärt, um gegebenenfalls bestehende Störungen der Organe sicher zu erkennen. Es wird eine ärztlich-psychiatrische Untersuchung und die notwendige Diagnostik wie z. B. Laboruntersuchungen, EKG, EEG, Computertomographie (CT), Kernspintomographie (MRT) oder neuropsychologische Testverfahren zur Erfassung von Hirnleistungsstörungen durchgeführt. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Inneren Medizin und den anderen Fachabteilungen des Hauses.
Behandlung
Entsprechend dem Konzept der teamorientierten Psychiatrie wird in einem Team aus unterschiedlichen Berufsgruppen, zu dem zuallererst der zu behandelnde Mensch gehört, ein individueller Behandlungsplan erstellt. Das Team folgt dabei primär kognitiv –verhaltenstherapeutischen und systemischen Ansätzen. In diesem Rahmen werden angeboten:
- Einzel- und Gruppenpsychotherapie mit Schwerpunkt Problem- und Depressionsbewältigung
- Einbeziehen des sozialen Umfeldes (evtl. Paar- oder Familiengespräche)
- Fördern eigener Kompetenzen
- Training von Alltagsaktivitäten (z. B. Koch- und Backgruppe)
- Medikamentenbehandlung
- Ergotherapeutische kreative Beschäftigungsangebote
- Krankengymnastik
- Lichttherapie
- physikalische Anwendungen wie Massagen oder Bäder
- Angebote zur Sinneswahrnehmung (Basale Stimulation)
- Konfessionsübergreifende Seelsorge
- Sozialarbeiterische Unterstützung bei der Planung der Tagesgestaltung zu Hause und Organisation von notwendigen Hilfen
- Planung der weiteren nachstationären Behandlung unter Absprache mit allen Beteiligten der weiteren ambulanten Versorgung.

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