Ablauf der Untersuchung
Ihr Termin in der Gedächtnissprechstunde beginnt mit einem ausführlichen Gespräch. Hier können der Patient und gegebenenfalls auch die begleitenden Angehörigen die Beschwerden schildern. Außerdem fragen wir nach der bisherigen Krankengeschichte und nach der aktuellen Medikamenteneinnahme.
Weitere Untersuchungsbausteine sind:
- eine neuropsychologische Untersuchung
- eine körperlich-neurologische Untersuchung
- eine Blutentnahme
- eine EKG- und EEG-Untersuchung (Untersuchung der Herz- und Hirnströme)
- sowie gegebenenfalls eine bildgebende Untersuchung des Kopfes (CCT oder cMRT)
- falls nötig weitere Untersuchungen, abgestimmt auf den Einzelfall
In einem anschließenden Aufklärungsgespräch besprechen wir die Untersuchungsergebnisse mit dem Betroffenen, gerne auch in Begleitung der Angehörigen. Falls eine Demenzerkrankung festgestellt wurde, planen wir mit Ihnen das weitere Vorgehen:
- Erstellen eines individuellen Therapieplans zur angemessenen Behandlung
- Informationen über weitere Hilfs- und Beratungsangebote für Betroffene und Angehörige
- Bei Bedarf eine ambulante Weiterbehandlung
Was brauchen Sie für den Termin in der Gedächtnissprechstunde?
Das müssen Sie mitbringen:
- Gesetzlich Krankenversicherte benötigen eine Überweisung vom Haus- oder Facharzt
Diese Unterlagen erleichtern die Untersuchung:
- ein aktueller Medikamentenplan
- Falls bereits Untersuchungen durchgeführt wurden oder Sie kürzlich im Krankenhaus waren, bringen Sie nach Möglichkeit die entsprechenden Arzt-/Entlassungsbriefe mit
- Hilfreich kann es sein, wenn Sie sich in Ruhe zu Hause Notizen machen:
- Welche Veränderungen haben Sie an sich oder Ihrem Angehörigen bemerkt?
- Seit wann bestehen die Probleme?
- Wie wirken sich die Probleme im Alltag aus?

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